Lehr- und Wanderjahre

Dieser Artikel ist Teil 2 von 3 in der Serie Australien!

Work …

Kathi und Ari
vor einem Arbeiter-Denkmal.

Aber ganz so hart
mussten die beiden
bei ihren Australien-Jobs
nicht ran …

Die Jobs von Kathi und Ari in Australien

In Sydney hatten Kathi und Ari anfangs Arbeit gesucht. Aber ohne Erfolg. So sind sie weiter Richtung Canberra und Melbourne, auf Arbeitssuche über WWOOF, das heißt: Willing Workers on Organic Farms. Auf Farmen und in der Landwirtschaft werden, gerade zu Erntezeiten, immer willige Helfer gesucht. In Melbourne hat es dann geklappt: 2 Monate Arbeit auf 2 verschiedenen Farmen. “So können wir Land und Leute erst wirklich kennen lernen”, sagen Kathi und Ari. “Und auch unser Englisch hat sich schnell verbessert”.

Der erste Job: auf einer Obstplantage in der Nähe von Melbourne. Äpfel pflücken, jeden Tag 4 – 6 Holzkisten in 10 Stunden voll machen, jede Kiste 360 kg schwer.  “Das war ziemlich anstrengend”, meint Kathi. Pro “bin” (Kiste) gabs 30 Dollar.

Cowgirls? “Nein, das war unsere Arbeitskleidung”, erklären Kathi und Ari, “beim Äpfel pflücken, beim Esskastanien sammeln oder was wir sonst noch so gemacht haben: Feigen pflücken, Weintrauben oder nashies”.

Wir renovierenOder ein Malerjob. Das Haus wieder in Schuss bringen. “Wir sollten Fenster und Türen streichen. Auch die Zimmer innen.” Und die Bezahlung? “In dem Fall gabs kein Geld auf die Hand, nur Kost und Logis frei.”

Bei der Gastfamilie. “Wir hatten eigentlich immer Glück”, meinen Kathi und Ari, “So einige Deutsche, die wir trafen, erzählten, dass die Arbeit oft sehr hart war und man richtig ausgenützt wurde.”

 

Das war in Cairns, auf einer Basilikum-Farm. 6 Wochen Arbeit, 7  Tage die Woche, 10 – 12 Stunden am Tag, pro Stunde 15 Dollar. “Der Chef war streng”. Es musste schnell gehen: Basilikum pflücken, unten zuschneiden, waschen, ausschütteln, trocknen und in Tüten verpacken. 

Der letzte Job, auf der Basilikum-Farm in Cairns, hat so viel Geld gebracht, dass Kathi und Ari nach einem Jahr in Australien noch mit einer Menge erspartem Geld nach Deutschland zurück kamen. Es hat alles gut geklappt. Sonst hätten sie, wie es manchen Deutschen passiert, vielleicht nicht einmal Geld für das Rückflug-Ticket gehabt.

 

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Ein Beitrag

  1. Erstellt am 26. Oktober 2013 um 09:04 | Permanent-Link

    – Un courrier de Bretagne pour Sa Majesté.

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