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Forumsbeiträge nach Datum 13.10.- 17.11.1998
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Beitrag 215
Datum: 13 Oct 1998
Von: ronsig@golden.net (Ronald Rhodes)
Betreff: Klingeln

Einfach vorbeikommen ist unmoeglich!


Beitrag 217
Von: gebildet@netian.com, Lee, IL-HO aus Korea. Deutschlehrer
Betreff: Wunschbaum

Mein Wunsch ist ganz einfach, zwar ein' Kontakt mit Deutschlehrer/in aus Japan zu machen. Warum? Keinen besonderen Grund. Weil ich Deutschlehrer bin und Japan in der Naehe von Korea liegt.


Beitrag 219
Datum: 15 Oct 1998
Von: reiko@kappa.s.kanazawa-u.ac.jp (Reiko Shimizu)
Betreff: Einkaufen

Wie wir wissen, Sonntags kann man in Deutschland kaum einkaufen. Fast alle Geschaefte sind geschlossen und das Stadtzentrum ist sehr still.
 Bei uns in Japan ist das umgekehrt; am Wochenende gibt es mehr Leute, in der Stadt und im Einkaufszentrum in der Vorstadt einzukaufen. Unter Woche muss man arbeiten und hat wenige Zeit beim Einkaufen, aber am Wochenende haben viele Leute Zeit und Lust und vielleicht auch Geld. Die Leute haben beim Einkaufen am Wochenende viel Spass, deshalb koennen die Geschaefte viel verdienen. Hat man in Deutschland eigentlich keine Lust und keinen Bedarf, Sonntags einzukaufen? Wie denkt man daran?
 Und ich moechte noch eine Frage stellen; ich konnte in Deutschland keine richtige Kleidung fuer mich finden, weil meiste Kleidungen in der Frauenabteilung zu gross sind. Aber es gibt kleine und schlanke Frauen wie Asiatinnen. Wo bekommen sie denn ihre Kleidung?

Reiko Shimizu (Japan)


Beitrag 225
Datum: 20 Oct 1998
Von: MDillschn@aol.com (Marion Dillschneider)
Betreff: Computer

Hallo,
ich habe mir vor 1 1/2 Jahren einen Computer gekauft, weil ich das Gefuehl hatte 'Ich laufe der Entwicklung hinterher und verpasse den Anschluss ans Jahr 2000.
Und wie sieht es heute aus!
Seit vier Wochen habe ich meinen Internetzugang, bin zum absoluten Freak geworden, die eMail's, Telegramme usw. versendet und mache ausserdem eine Zusatzausbidung als Teletrainer.
Ich sehe nur positive Seiten des Medium Computer/Internet.
Ciao,
Marion Dillschneider


Beitrag 227
Datum: 23 Oct 1998
Von: francis.cordier@wanadoo.fr
Betreff: Erfahrung (Antwort auf Beitrag 225, Thema Computer)

Was sie erlebt haben, erlebe ich auch mit 54 Jahren. Viele GrueBe aus Frankreich.


Beitrag 228
Datum: 26 Oct 1998
Von: elvatong@netvigator.com (Elva Tong)
Betreff: Beerdigung/Beerdigungsritus in HK

In HK wird der Beerdigungsritus normalerweise nach der buddhistischen oder taoistischen Art gehalten.  Gleich nach dem Tod des Verstorbenen muss man fuer ein paar Tage eine Halle in einem Leichenschauhaus fuer die Zeremonie mieten.
Waehrend der ganzen Zeit der Trauerfeierlichkeit wird der Sarg in die Innenhalle gestellt, die von der Aussenhalle mit Glasfenstern getrennt ist. Draussen in der sogenannten Haupt-Halle wird ein Altar fuer den Verstorbenen an einem Ende der Halle hergerichtet . Darueber ist meistens nur ein Bild von ihm.  Zum Andenken wird oft ein gereimtes Gedicht oder eine Aussage, die das Leben des Verstorbenen zusammenfasst, auf eine Wolldecke oder sogar ein Banner genaeht, das neben dem Altar haengt.

Bei einer chinesischen Bestattung schicken die Trauergaeste meistens Kraenze.  Um ihr Beileid auszusprechen, werden die Kraenze oder Blumen genauso bestellt und in die Halle geliefert, auch wenn man keine Zeit hat, auf der Zeremonie zu erscheinen. Darueber hinaus ist es ueblich, bei einem solchen traurigen Anlass an die Familie des Verstorbenen Bestattungsgeld zu geben, das man in einen weissen Umschlag tut.  Und zwar muss der Betrag eine ungerade Zahl sein, die nach chinesischer Sitte oft im Zusammenhang mit Unglueck steht.  Vermutlich weist eine ungerade Zahl darauf hin, dass etwas fehlt!

Bei dem Ritus sitzen alle unmittelbaren Angehoerigen, die weissgelbe Trauerkleider tragen,   auf den Knien am Boden links in der Halle, und erwarten Trauergaeste. Die Gaeste sind meistens die Freunde, Bekannten oder Verwandten des Verstorbenen. Waehrend der ganzen Zeremonie wird buddhistische oder taoistische Musik von einer Musikgruppe, die auf der rechten Seite der Halle sitzt gespielt.  Wenn die Gaeste in der Halle ankommen, muessen sie sich zuallererst in das 'Empfangsheft' beim Eingang eintragen und das Bestattungsgeld gleich an die Familie des Verstorbenen geben. Dafuer bekommen sie von der Familie eine kleine weisse Tuete, in der ein Bonbon, eine Muenze und ein weisses Tuch stecken.  Dadurch koennen die Gaeste hoffentlich die Trauer und das Pech abwehren, was sie hinterher nicht nach Hause bringen sollen.  Dann treten sie vor den Altar, nach Anweisung eines Moenchs, der den Bestattungsritus haelt, und verneigen sich 3 mal.  So nehmen die Angehoerigen des Verstorbenen ! das Beileid entgegen. Als Dank dafuer muessen sich die Angehoerigen dann auch vor den Gaesten verneigen.  Nach meiner Erfahrung schafft die buddhistische Musik anstatt einer friedlichen Atmosphaere mehr Unruhe und Trauer.  Darum vermeiden manche Leute, auf eine traditionelle chinesische Bestattung zu gehen.

Weil es in HK an Platz mangelt, laesst man meistens die Leiche des Verstorbenen verbrennen.  Ein Teil der Asche oder viel davon bewahrt man in einer Urne auf, die nachher entweder an einen Platz, den die Angehoerigen bei einem chinesischen Tempel gekauft oder gemietet haben, gestellt, oder nach Hause gebracht wird.

Nach der Beerdigung trifft man sich bei einem Leichenschmaus.  Bei diesem Schmaus werden normalerweise sieben Gaenge bestellt, die meisten davon sind Gerichte, die der Verstorbenen waehrend seiner Zeit im Leben oft mochte.  Wie man wieder auf eine komische Zahl-sieben-kommt, ist mir noch ein Raetsel!  Wahrscheinlich liegt es an dem Aberglauben der Chinesen, die glauben, diese Nummer hat oft mit negativen Anlaessen zu tun.  Es klingt komisch, denn ein Platz mit Besteck ist auch fuer ihn am Tisch reserviert, auch wenn er nicht dabei ist.  Man glaubt und hofft, dass er mit den Angehoerigen das Essen auch geniessen koennte!


Beitrag 229
Datum: 26 Oct 1998
Von: Eva.Overmann@fc.skolekom.dk
Betreff: Manfred J.

Lieber Manfred J.
Es wuerde uns interessieren zu erfahren, ob man mit der Durchschnittsrente gut leben kann? Ist es erlaubt etwas dazu zu verdienen. Wenn ja, wieviel?
Mit freundlichen Gruessen
Eva Overmann


Beitrag 230
Datum: 28 Oct 1998
Von: Manfred J. (Antwort auf Beitrag 229, Rückantwort über W_hieber@web.de)
Betreff: Ich komme gut aus mit meiner Rente (zu Manfred J.)

Manfred J. hat auf die Frage folgende Antwort gegeben:
'Mit meiner Rente komme ich gut hin. Ich bekomme sie seit meinem 65.Lebensjahr.
Ich kann hinzuverdienen, was ich will. Aber man muss es natuerlich angeben. Zur Zeit ist es so: Bis 620 Mark pro Monat kann ich hinzuverdienen und muss keine Sozialabgaben zahlen. Wenn der Betrag darueber liegt, muessen diese Abgaben bezahlt werden.'


Beitrag 231
Datum: 30 Oct 1998
Von: ad00d01@mailedu2.ipc.kanazawa-u.ac.jp (Shoko SATO)
Betreff: Zum Thema Beerdigung

Hallo, das Thema 'Rituale und Feste' ist fuer ich sehr interressant und ich habe daueber einige Fragen.

Auf der Seite ' Beerdigungritus' steht : bei der Beerdigung wird Musik gespielt und Blumen werden in den Sarg hineingelegt.

Welche Musik wurde am liebsten gespielt und welche Blumen sind fuer eine Beerdigung benutzt?

In Japan ist fast keine Musik bei der Beerdigung gespielt und fuer Toten werden bestimmte Blumen genommen( z.B. Chrysanthemun)


Beitrag 232
Datum: 30 Oct 1998
Von: chambf@perth.training.wa.gov.au (Frauke Chambers)
Betreff: Neuer Beitrag fuer Feste

Es waere schoen, wenn man etwas ueber Karneval, Fasching, Fastnacht erfahren koennte! Das interessiert meine Schueler in Australien sehr.


Beitrag 233
Datum: 30 Oct 1998
Von: W_hieber@web.de (Antwort auf Beitrag 232)
Betreff: Das Thema "Karneval" ist in Bearbeitung

Bei den naechsten Materialien fuer KALEIDOSKOP wird das Thema 'Karneval' dabei sein. Einen genauen Termin fuer die Einspielung dieses 3. Teils kann ich leider noch nicht nennen (voraussichtlich Ende des Jahres, bzw. Anfang 99).


Beitrag 234
Datum: 30 Oct 1998
Von: W_hieber@web.de (Anwort auf Beitrag 231)
Betreff: Beerdigung/ Die neuen Trends der Trauerkultur

Der Zufall will es, dass genau heute in der AZ Muenchen ein Zeitungsartikel auf die neuen Trends im Bestattungsgewerbe eingeht: "Jenseits der Stille ...' - Immer mehr gehen mit Elton John oder Wagner auf die letzte Reise', 30.10.98. Daraus kurz die folgenden Informationen:

Bei Trauerfeiern erlebt derzeit die Musik als Trauerhilfe einen richtigen Boom. Musik, weniger die Worte eines Geistlichen oder Grabredners, soll Gefuehle ausloesen. So geben sich die Leute bei Trauerfeiern nicht mehr mit den ueblichen eintoenigen Harmoniumsklaengen zufrieden. Die Aussegnungshallen der Grossstaedte sind daher heute mit perfekter Tontechnik ausgestattet, und die Friedhofsverwaltungen haben ein ganzes Arsenal an CDs anzubieten. Beim Muenchner Bestattungsamt sind 5000 Titel vorraetig, und alle 15 Friedhoefe der Stadt sind fuer die rund 14 000 Trauerfeiern im Jahr mit konzertreifen Stereoanlagen ausgeruestet.

Je nach Geschmack, entscheidet man sich mehr fuer U-Musik (Unterhaltungsmusik) oder E-Musik (ernste, klassische Musik). Aber auch die Mischung ist moeglich, z.B. leicht verjazzte Bachfugen oder das Ave Maria in allen Variationen. Bei der U-Musik waechst das Angebot und die Nachfrage staendig. Seit der Trauerfeier fuer Prinzessin Diana steht Elton Johns Song "Candle in the Wind' in den Trauer-Charts ganz oben. Er hat  Frank Sinatras "My way' oder "Yesterday' von den Beatles ueberrundet. Weitere sehr beliebte Songs bei Trauerfeiern: "Good by Johnny', das Trompetensolo "Il silentio', Andrea Bocellis "Time to say good bye' oder dezenter Glenn-Miller-Sound.

Bei der E-Musik sind traditionell Choraele oder barocke Orgelmusik ueblich. Aber auch Wotans Abschied und Feuerzauber aus "Walkuere' erfreut sich besonderer Beliebtheit. Noch gefragter aber sind der Gefangenenchor aus Verdis "Nabucco' und das Vorspiel zu "La Traviata'. Wer lieber Live-Musik moechte und mehr bezahlt, engagiert sich z.B. ein Streichquartett. Oder er kann gar ein komplettes Requiem mit Solisten von der Oper auffuehren lassen (haeufig bei Prominenten-Beerdigungen). So ein musikalisches Aufgebot kostet allerdings zwischen 12000 und 25000 Mark (von der CD kostet ein Song 50 Mark).

Zur Frage, welche Blumen besonders beliebt sind: soweit ich weiss, besonders Rosen, Nelken und Lilien.


Beitrag 235
Datum: 3 Nov 1998
Von: language@goethe-newyork.org (Gabriele Landwehr)
Betreff: Bildmaterial, Interaktivitaet

Obwohl mir Kaleidoskop ganz gut gefaellt, ist es mir doch in der Tiefenstruktur zu einfach - eine Bleiwueste, wuerde man im Druckerjargon sagen. Was sich durchaus auflockern liesse, wenn ueber Bildmaterial und mit Ton gearbeitet wuerde.
Ausserdem wird das Programm da recht statisch, das heisst - es verliert an Aktivitaet und Motivation fuer den Benutzer.
Ist irgendwann eine Bearbeitung in diesem Sinne geplant?


Beitrag 237
Datum: 4 Nov 1998
Von: ad00a01@mailedu2.ipc.kanazawa-u.ac.jp,
Kanako Omichi (Japan, 23 Jahre alt)
Betreff: Frühstück/Fruestuecksprobleme im Ausland?

Neulich hatte ich bei mir einen Gast aus Deutschland. Bei mir bereitet immer die Mutter das Fruestueck vor, frisch gekochten Reis, eine japanische Suppe, Spiegelei oder Ruehrei, gebratene Gemuese und Fleisch. Manchmal auch Fisch. Manche Japaner essen zum Fruestueck etwas warmes, aber dieser Gast konnte zuerst gar nicht viel essen.
Haben Sie im Ausland irgendein Problem beim Fruehstueck gehabt? Wenn ja, erzaehlen
Sie mir bitte weiter!


Beitrag 238
Datum: 4 Nov 1998
Von: W_hieber@web.de (Antwort auf Beitrag 235)
Betreff: Zur Diskussion Bild-Text-Ton-Video

1. Zum Bildmaterial: Bei einigen wenigen Themen, z.B. im Kapitel "Menschen' beim Portraet der Abiturientin Lea, des Jugendlichen Philipp, oder im Kapitel "Meinungen' beim Thema "Wahlkampf' ist bereits ausgiebig Bildmaterial miteingearbeitet. Wie finden Sie diese Praesentationsform? Ist sie in jedem Fall besser als die nur textorientierte? Oder haetten Sie auch bei diesen "bebilderten' Themen noch Verbesserungsvorschlaege? Sind Sie der Meinung, dass zu allen bisherigen Themen moeglichst viele Fotos ergaenzt werden sollten?

2. Zu Texten: Es ist sicher sinnvoll, ueber die Funktion der Texte zu diskutieren.
Meiner Meinung nach kann Landeskunde - und besonders, wenn sie sich auf ganz elementare Alltagsthemen bezieht - nicht auf authentische Texte verzichten.
Erreicht soll dadurch werden:
- dass man mitbekommt, was sich - unsichtbar - "in den Koepfen' abspielt
- dass Fotos nicht zu Abzieh-Bildchen-Klischees werden
- dass man Bilder nicht nur "mit der eigenen Brille' sieht, d.h. sie nur mit dem eigenen Alltagswissen interpretiert.
Ich finde, ausfuehrliche authentische Texte behalten - trotz des legitimen Trends zu verstaerkter Visualisierung - ihre wichtige Funktion.

3. Weitere Planung: derzeit bereite ich ein Kapitel "Regionen' vor. Hier wird der Versuch gemacht, Fotos nur mit ganz kurzen Begleittexten zu verknuepfen. Texte werden auf ein Minimum reduziert, die Fotos spielen die zentrale Rolle.

4. Ton und Video: Natuerlich waere es schoen, wenn Audio-files und kurze Video-Sequenzen die Themen noch lebendiger und abwechslungsreicher machen wuerden.
Da nicht alles gleichzeitig entstehen kann, habe ich Ton und Video erst einmal zurueckgestellt. Mein Argument: die Ladezeiten fuer Audio und Video sind - bei den derzeitigen technischen Moeglichkeiten im Netz - noch ziemlich muehsam. Ausserdem sind eigene plug-ins noetig (also zusaetzliche Installation von Programmen). In Zukunft wird sich das weiter vereinfachen.

5. Frage der Prioritaet: Fuer mich als Ein-Person-Produzenten von KALEIDOSKOP ist die Ueberlegung wichtig: was zuerst? was spaeter? was hat Vorrang?
Die Moeglichkeiten:
- vorhandene Themen ausbauen (mehr Fotos, mehr Uebungen, zusaetzliche Erlaeuterungen zu Landeskunde und Wortschatz etc.)
- mehr neue Themen zu vorhandenen Kapiteln, eher textorientert und multimedial weniger (zeit- und kosten-) aufwendig
- neue Kapitel vorstellen, mit einigen wenigen Themen-Beispielen; Vorteil: neue Ideen der Praesentation koennen ausprobiert werden; Kapitel, auf die KALEIDOSKOP-Leser besonders interessiert reagieren, werden vorrangig ausgebaut.

Um eine Beteiligung an dieser Diskussion waere ich dankbar. Sie koennte fuer mich eine Entscheidungshilfe sein, was bei der weiteren Arbeit an KALEIDOSKOP Vorrang haben sollte.


Beitrag 239
Datum: 4 Nov 1998
Von: melbois@hotmail.com, (Mélanie Boissonneault)
Betreff: Meine Gedenken und ihre Gedenken

Hallo!!!Ich bin Mélanie aus Quebec, Kanada (21 Jahre alt).  Ich bin dreimal nach Deutschland geflogen, um diese Kultur kennenzulernen, und um die Mentaelitat zu unserer Mentalitaet zu vergleichern.  Ich moechte ueber meine Gedenken mit anderen Leuten diskutieren.  Meine E-Mail Adresse ist : melbois@hotmail.com
Ich warte auf eine Antwort!!!


Beitrag 241
Datum: 5 Nov 1998
Von: melbois@hotmail.com, Bettina Kirsch (Antwort auf Beitrag 239)
Betreff: gedanken

hallo melanie!
viel zeit werden wir leider nicht haben, um unsere gedanken zu diskutieren: ich habe vorerst nur heute und morgen zeit und gelegenheit im internet zu surfen! ich lebe gerade in berlin, einer stadt die mich erschreckt (gross, laut, chaotisch, voll und dreckig) und andererseits auch immer wieder ueberrascht (Bauwerke, museen, kultur, moeglichkeiten zum tanzen und feiern, kulturelle vielfalt).
aber im moment steht mein leben still: Winterdepressionen!!!
alles gute und viele gruesse
Bettina


Beitrag 244
Datum: 6 Nov 1998
Von: language@goethe-newyork.org (Gabriele Landwehr, Antwort auf Beitrag 238)
Betreff: Kaleidoskop/Ausbau Kaleidoskop

Lieber Herr Hieber (dieses Mal stimmt der Name...),
ich hatte mir mit Weihnachten tatsaechlich wohl die unguenstigste Einheit herausgeholt und werde nun gerne auf Ihre Vorschlaege zurueckgreifen. Ich denke schon, dass es richtig ist zu prioritieren und Video bzw. Ton zurueckzustellen, zumal da hier auch noch Verbesserungsdbedarf bei der Hard- und Software besteht. In einem Land wie USA, wo TV omnipraesent ist und die meiste Information im Bildungsbereich auf Video zur Verfuegung gestellt wird, waere es aber doch ganz gut, wenn man begelitend schon mal solches Material haette.

Worauf ich bei der Vorstellung von KALEIDOSKOP abziele ist, dass ich das Material vor dem Konzept der NATIONAL STANDARDS FOR FOREIGN LANGUAGE LEARNING beschreibe. Das ist eine Lernziel- und Inhaltsbestimmung des FSU in USA, an die wir uns bei der Produktion von Materialien halten muessen. KALEIDOSKOP laesst sich in diese Standards einbauen. Ich werde demnaechst eine exemplarische Unterrichtseinheit zu diesen Standards auf unsere homepage geben, damit das Konzept dargestellt wird, und dann will ich hier im Land mit meinen Goethe-KollegInnen klaeren, ob wir nicht einige 'Scenarios' fuer den DaF-Unterricht an High Schools produzieren und KALEIDOSKOP mit einlinken. Dann wuerde ich Sie ganz gerne zu einem Workshop hier einladen!

Mit bestem Dank und freundlichen Gruessen
Gabriele Landwehr


Beitrag 245
Datum: 6 Nov 1998
Von: language@goethe-newyork.org (Gabriele Landwehr)
Betreff: Tatorte

Waere es nicht lustig, wenn es zu mehr internationalen Vergleichen im KALEIDOSKOP kaeme, oder ist das nicht intendiert? Ich stelle mir z.B. vor, dass in einer bestimmten Woche zu einem bestimmten Thema (z.B. Taort: Mein Zimmer, wie ich wohne, wie das Bett aussieht, wie die Tuer aussieht. etc. - mit Bildern!) gearbeitet wird und dieses Thema sowohl ueber den Goethe server als auch in sonstigen Foren bekannt gemacht wird, so dass sich moeglichst viele Lernende oder Schulklassen an einer Diskussion beteiligen. Ist das technisch und personell machbar?


Beitrag 247
Datum: 7 Nov 1998
Von: goethelyon@easynet.fr (Lambotte/Vialet/ Plasse)
Betreff: Kino/neue themen

Wir wuerden gern Informationen ueber neue deutsche Filme und die Reaktionen von deutschen Jugendlichen darueber bekommen.


Beitrag 248
Datum: 7 Nov 1998
Von: Monika. Dommel@ec-lyon.fr
Betreff: Wahlkampf

Wer steckt hinter der APPD (Anarchistische Pogopartei Deutschlands)? Diese Partei hat sowohl im Wahlkreis 100 (Warendorf bei Muenster) als auch in Hamburg-Altona kandidiert. Es koennen also nicht nur ein paar Verrueckte sein! Und wie viele Stimmen haben sie bekommen? Ich bin Deutschlehrerin in Frankreich, und meine Studenten waren ueber das Auftreten einer solchen Partei sehr verwundert.


Beitrag 249
Datum: 7 Nov 1998
Von: goethelyon@easynet.fr (Marta, Marie-Claude, Jean-Pierre)
Betreff: Humor/deutsche Witze

Um mal ueber etwas Witzigeres zu sprechen, koenntet ihr uns mal die neuesten Witze, die in Deutschland kursieren, erzaehlen! Jugendfrei natuerlich, da wir mit Schuelern arbeiten! Vielen Dank im Voraus!


Beitrag 250
Datum: 7 Nov 1998
Von: sterner@cpe.fr
Betreff: Kaleidoskop/ Mehr Fotos zu Kaleidoskop
Hallo,
danke fuer Deinen Kommentar.

Wir haben heute morgen ein Seminar im Goethe-Institut Lyon 'Landeskunde im Internet' mit seinem Konzeptor des 'Kaleidoskops' Herrn Dr. Hieber besucht.

Wir fanden wie Du, dass das 'Kaleidoskop' wirklich eine tolle Sache und Info-Quelle fuer den DAF - Unterricht ist. Wir haben auch vorgeschlagen,   das ganze mit noch mehr Fotos aufgepeppen  und ansehnlicher zu machen. Herr Hieber plant demnaechst ungefaehr 200 Fotos in die bestehenden Seiten einzufuegen.

Also noch ein bisschen Geduld,
m f G,
Joerg Sterner


Beitrag 251
Datum: 8 Nov 1998
Von: a.lotz@odn.de (Alexander Lotz)
Betreff: alltaegliche Gewohnheiten

Diese Mail ist Teil meiner Diplomarbeit an der Fachhochschule Nuernberg im Studiengang Kommunikations-Design. Meine Arbeit im Bereich Multi-Media handelt von den alltaeglichen Gewohnheiten und deren Eigenarten. Und so bin ich nun auf der Suche nach solchen.

Dabei geht es aber nicht um Psychoanalyse, sondern um einen ironischen Blick auf das, was uns den taeglichen Wahnsinn ertraeglicher macht.

Fuer jede Antwort, egal wie trivial sie Dir vielleicht erscheinen mag, wuerde ich mich sehr freuen.
Vielen Dank im voraus, Alexander Lotz

Fragenkatalog:

1. Was tust Du morgens als erstes, nach dem Aufstehen?
2. Und was als letztes, vor dem Schlafengehen?
3. Siehst Du Dich als Gewohnheitsmensch? Wenn ja, warum?
4. Was ist fuer Dich die gewoehnlichste Sache der Welt?
5. Wie kommst Du taeglich von A nach B? Tust Du dabei noch etwas anderes?
6. Gibt es Dinge, die Du automatisch machst, so dass Du Dich danach an das Waehrenddessen nicht mehr erinnern kannst?
7. Beschreibe ein paar Dinge, die oft Deinen Alltag angenehmer machen.
8. Wie sieht ein Fruehstueck, Mittag-, Abendessen bei Dir normalerweise aus?
9. Fallen Dir vergangene Gewohnheiten ein, z.B. aus der Kindheit, die Dir im nachhinein sonderbar erscheinen?
10. Was gehoert fuer Dich zu einem gewoehnlichen Tag dazu?
11. Was darf nie fehlen, wenn Du aus dem Haus gehst?
12. Beschreibe Angewohnheiten anderer, die Dir besonders im Positiven oder im Negativen auffallen?
13. Bitte schreibe mir eine 'ganz gewoehnliche' Erkenntnis.


Beitrag 252
Datum: 8 Nov 1998
Von: rzepka@primus-online.de
Betreff: Computer

Hallo : )
Ich finde das schoen, dass Du zum absoluten Freak geworden bist.
Das haette ich auch gerne. Ich habe auch  meinen Internetzugang.
Haettest Du vielleicht Tips, wie man  das alles gut beherschen kann?Ich bin neu in diesem Gebiet.Wie kann man denn eine Zusatzausbildung als Teletrainer machen?
Ich wuerde mich ueber Deine Nachricht freuen.
Tschuess
Chris


Beitrag 255
Datum: 10 Nov 1998
Von: Falko.Seime@t-online.de
Betreff: Pantomime

'Ein Pantomime braucht den Koerper eines Sportlers, den Geist eines Schauspielers, das Herz eines Dichters' (Etienne Decroux 1898-1991)

'Das Theater der Bewegung (Pantomime) ist eine Moeglichkeit, den Koerper zu beherrschen, sich mitzuteilen und seine Phantasie auszutraeumen. Ein Theater der heiteren Verstellunng', sagt Harald Seime (Und Ich denke, er ist der beliebteste Pantomime Thueringens)

Wir bereiten eine Gastspieltour vor.
Internet: http: //home.t-online.de/home/Falko.Seime/


Beitrag 262
Datum: 10 Nov 1998
Von: 98fvj@Alfi.lemvihs.dk (Freddy V. Jensen)
Betreff: Fragen zur Person Erik V.

Lieber Erik,

Ich habe Ihre Homepageseite gelesen, und gestatte mir Ihnen einige zuzueglichen Fragen zu stellen.
Wie verlaeuft Ihr Arbeitsalltag?
Wie viel zahlt man an Steuern im Allgemeinen?
Wie viele Ferientage haben Sie pro Jahr?
Was unternehmen Sie nach der Arbeit (Hobbies)?


Beitrag 264
Datum: 11 Nov 1998
Von: ad00a04@mailedu2.ipc.kanasawa-u.ac.jp (Yukiko Demura)
Betreff: Weihnachten/Weihnachtens Geschenk

Hallo, ich habe einige Fragen ueber 'Weihnachtens Geschenk'.

Wer und wie schenkt Kindern Weihnachtens Geschenk?
In japan, Weihnachtmann(Santa Claus) schenkt Kindern Weihnachtens Geschenk in aller Heimlichkeit, waehrend Kinder schlafen. (Eigenlich ist das ein Pflicht der Eltern.) Er zieht rote Kleidung und rote Kappe an, und laesst sich den weissen Bart wachsen.

Was ist die Unterschiede zwischen Nikolans, Christkind, und Weihnachtenmann(Santa Claus)?

Sie sind noch taetig? (Sie sind noch bekannt?)


Beitrag 266
Datum: 11 Nov 1998
Von: Erik V. (Antwort auf Beitrag 262 über W_hieber@web.de)
Betreff: Zu Erik V./Antwort auf die Fragen

Arbeitsalltag: "Ich arbeite in der Produktion. Da ist das Tagesgeschaeft angesagt. Und das heisst: Es treten immer irgendwelche Probleme auf, ganz spontan. Irgendwas gibt es da immer. Und das muss man regeln. Im Prinzip laufe ich nur Leuten hinterher, versuche das alles zu koordinieren. Koordination ist das Schlagwort schlechthin.'
Steuern: "Im allgemeinen ca. 25 Prozent. Ich bin ledig, das spielt fuer die Steuerklasse eine Rolle. Und es haengt immer von der Hoehe des Gehalts ab'.
Urlaubstage: "Ich habe 30 Urlaubstage, d.h. 30 Arbeitstage stehen mir als Urlaub zu.'
Hobbies: "Ich kenne viele Leute und unternehme viel. Oft auch mit Nicht-Deutschen, bei mir ist das sehr international. Ich fahre gern uebers Wochenende irgendwo hin, in eine andere Stadt, auch nach Italien, oder nach Hause zu meiner Familie.'


Beitrag 267
Datum: 11 Nov 1998
Von: W_hieber@web.de (Antwort auf Beitrag 245)
Betreff: Siehe: "Mein Zimmer" bei Veronika S. und Florina S.

Die zeitliche Eingrenzung auf 1 Woche duerfte schwierig sein. Ich finde sie aber auch nicht ganz so wichtig. Jedes Thema in KALEIDOSKOP soll eine Anregung sein, eigene Berichte ans Forum zu schicken. So z.B. auch die beiden Portraets im Kapitel "Menschen' von Veronika S. und Florina S. Die beiden Maedchen beschreiben ihr Zimmer, in dem sie wohnen. Waere das nicht eine erste Anregung fuer einen eigenen Bericht (eine Uebung dazu gibt es auch schon)? Wohnungsbeschreibungen mit mehr Fotos sind fuer spaeter vorgesehen.


Beitrag 268
Datum: 12 Nov 1998
Von: kalinic.davor@usa.net (Davor Kalinic)
Betreff: Österreichisches Deutsch im Ausland

Da ich schon seit 1989 in Slowenien lebe, fuehl ich manchmal, dass mir meine Muttersprache hier verboten wird. Vor kurzem wurde ich an der Philosophischen Fakultaet Laibach/Ljubljana waehrend einer Vorlesung von den dort taetigen Professoren wegen oesterreichischen Deutsch stark kritisiert. Die glauben noch immer, dass das Deutschlaendische (sprich: Bundesdeutsche) die Norm ist. Die anderen Varietaeten der deutschen Sprache werden dort ueberhaupt nicht akzeptiert.
Soll denn das heissen, dass wir Oesterreicher halt deswegen untergeschaetzt werden, weil wir uns die Sprache des grossen deutschen Bruders nicht aufzwingen wollen? Das Oesterreichische Standarddeutsch in seiner gesprochenen wie geschriebenen Form ist genauso akzeptabel wie das Schweizerische Deutsch. Denn Deutsch ist nicht nur das, was aus Deutschland ex- und importiert wird.


Beitrag 270
Datum: 12 Nov 1998
Von: mariettamueller@hotmail.com
Betreff: Deutsch als Fremdsprache

Wir Schweizerinnen und Schweizer werden manchmal ein bisschen belaechelt wegen unseres Idioms. Viele sagen ja, Schweizerdeutsch sei eine Halskrankheit und wenn wir Schriftsprache sprechen, meinen einige, das sei unser Dialekt, weil er von der Satzmelodie eben anders toent. Ich selbst denke, dass man ruhig hoeren darf, aus welcher Gegend Europas eine Sprechende kommt. Das ist doch lebendige Sprache, der wir uns nicht schaemen muessen. Menschen, die kommunizieren wollen, verstehen sich trotz unterschiedlicher Sprache, jene die es nicht wollen, trotz gleicher Sprache nicht.


Beitrag 271
Datum: 12 Nov 1998
Von: mariettamueller@hotmail.com
Betreff: Ursula W. (Lehrerin)/ Schulregeln

An unserer Schule sind wir immer wieder am Diskutieren, welche Schulregeln gelten sollen. Wir haben einige Schueler, welche ohne Fruehstueck zur Schule kommen. Die Mehrheit wird aber zuhause versorgt und isst in der grossen Zehn Uhr Pause ein sogenanntes 'Znueni' (schweizerdeutsch fuer eine kleine Zwischenmalzeit nach neun Uhr). Bei uns muessen die Schueler an die frische Luft waehrend dieser Pause. Im Winter haben wir deswegen immer wieder Dikussionen, weil es hie und da sehr kalt werden kann.


Beitrag 272
Datum: 13 Nov 1998
Von: W_hieber@web.de (Antwort auf Beitrag 264)
Betreff: Weihnachten/Zu Christkind, Nikolaus und Weihnachtsmann

Kurz eine Schilderung aus sueddeutscher Sicht, in anderen Regionen mag das anders sein (bitte Berichte schicken!).
Das Christkind: Es bringt an Heiligabend, dem 24.12., die Geschenke. So glauben es die kleinen Kinder. Sie schreiben vor dem Fest ihren Wunschzettel an das Christkind, darauf stehen alle ihre Wuensche. Das Christkind ist das heilige Kind in der Krippe. Die Kinder stellen es sich mit Fluegel vor, wie ein Engel vom Himmel.

Der Nikolaus: Er ist nicht, wie das Christkind, nur der grosse Gabenbringer. Er bringt zwar auch Geschenke, aber nur wenige. Und er hat ein grosses Buch, aus dem er den Kindern Ermahungen vorliest. Er traegt den roten Mantel, die grosse Kapuze, und er hat einen langen weissen Bart. Frueher hatten die Kinder ziemlich Angst vor dem 5. Dezember abends, wenn er kam. Der Knecht Rupprecht, sein Begleiter, hat da - bei unartigen Kindern - mit der Rute schon mal zugeschlagen.

Der Weihnachtsmann: Er ist in Deutschland nicht ueblich. Ab und zu taucht er in festlich geschmueckten Geschaeften auf, in der Werbung und in Bilderbuechern. Eigentlich ist er eine anglo-amerikanische Kombination aus Christkind und Nikolaus. Er sieht aus wie der Nikolaus und bringt an Weihnachten die Gaben wie das Christkind.


Beitrag 273
Datum: 13 Nov 1998
Von: W_hieber@web.de
Betreff: Wahlkampf/ APPD-Partei (Antwort auf Beitrag 248)

Die APPD ist eine Nicht-Waehler-Anti-Partei. Sie will wohl moeglichst satirisch-sarkastisch sein. Politik (und auch Demokratie) ganz allgemein findet sie doof. Verweigerung also als Grundprinzip. Muendige Buerger koennen diese Haltung leider nicht so witzig finden....
Da diese Partei von (zwar wenigen) Buergern gewaehlt wird, hilft das Weggucken nicht. Sie zeigt auch, wo wachsende Jugendarbeitslosigkeit hinfuehren kann. Wer sich also kurz ein Bild von dieser Anti-Truppe machen moechte (zur Information, ganz sicher nicht als Empfehlung!):
http: //www.appd.de/politik/index.html


Beitrag 274
Datum: 13 Nov 1998
Von: W_hieber@web.de (Antwort auf Beitrag 251)
Betreff: Bitte über das Forum schicken!

Solche Berichte wuerden auch KALEIDOSKOP-Leser interessieren. Also bitte nicht direkt per Email an Alexander Lotz, sondern an das Forum!


Beitrag 277
Datum: 15 Nov 1998
Von: DORTHELINNEMANN@TELE. DK
Betreff: tempo 30/Deutschlehrer im  Nachrichtsschule

Hier im Daenemark ist laerm wenn man lauter musik spielen, und størren die nachbarren. laern ist auch wenn man den grass machen. MAn reagiert nicht auf laerm, aber man kann die polizei anrufen, und sie kommen dann, und macht den laerm auf. Aber am beisetens macht man nichts.


Beitrag 278
Datum: 15 Nov 1998
Von: nadiafriebe@hotmail.com
Betreff: Wahlkampf/Wahlen in Brasilien

Am 3. Oktober gab es Wahlen in Brasilien.
Die Waehler haben den Praesident direkt gewaehlt. FHC, der Kandidat der PSDB war und hat einen starken Wahlkampagne gefuehrt, hat die Wahl zum Praesident gewonnen.
Die Wahlkampfthemen Cardosos waren Arbeitslosuigkeit, Waehrung, Gesundheit und Erziehung.
Die PSDB(Sozialdemokratie)hat ungefaehr U$50.000.000 im Wahlkampf ausgegeben. Deswegen hat FHC in dieser Wahl gesiegt.
Wer Geld fuer die Wahlkampagne hat, ist in Brasilien sicher der Sieger der Wahl. Lula, der Kandidat der Oppositon war, hat U$5.000.000 ausgegeben. Diese Werte sind offizell, aber im Wirklichkeit haben die Parteien viel mehr ausgegeben. Besonders der Sozialdemokrat, die sehr gute Kontakten zu Unternehmern haben.


Beitrag 279
Datum: 16 Nov 1998
Von: Joachim_Michels@uumail.de
Betreff: Orientierung

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Goethe- Team,

in Ihrer Tatort- Reihe ( gottseidank ohne Mord und Totschlag ) fand ich sehr interessante Beruehrungspunkte.

Vielleicht liesse sich Ihre URL mit aehnlichen Symbolen aus unserem Alltag ausbauen, wie z.B. folgenden Szenen oder Eindruecken.

Geldautomat
Fahrkartenautomat
Herren / Damen Toilettensymbole
Ankunft / Abflug / Einsteigen / Aussteigen
Taxi / Bus / Bahnhof / U Bahn
Geschlossen / geoeffnet von - bis

Ich finde, diese o.g. Welt beschreibt eine Abhaengigkeit in vielerlei Hinsichten und unterstreicht das westeuropaeische Denken in Normen und Regeln.

Vielleicht habe ich Ihre Aufforderung auch falsch verstanden, dann teilen Sie mir bitte Sinn und Zweck mit

Herzliche Gruesse
Joachim Michels


Beitrag 280
Datum: 17 Nov 1998
Von: lagiglia@hotmail.com
Betreff: Wahlkampf/ Wahlkommentar

Am 27 September 1997 haben die Deutschen eine rot-gruene Koalition gewaehlt.  Man kann jetzt fragen, was sind die Konsequenzen?  Wird dieses Ergebnis sich guenstig auswirken?  Die Antwort ist gar nicht klar.  Deutschland hat viel Arbeitlosigkeit.
Warum?  Meiner Meinung nach, ist eine Antwort weil die Wirtschaft nict konkurrenzfaehig ist.  Wird die SPD-Gruenen Politik die deutsche Wirtschaft konkurrenzfaehiger machen?  Ich denke, wenn diese Politik hoehere Steurn bringt, wahrscheinlich nicht.


Beitrag 281
Datum: 17 Nov 1998
Von: lman@hknet.com
Betreff: Hochzeit/Heiratsgebraeuche-Die Braut 'entfuehren'

Ob es eine kirchliche Hochzeit, ein chinesisches Bankett oder beides ist, zu einer bestimmten Zeit, die die Eltern oder die Grosseltern ermitteln, muss der Braeutigam vor dem Haus der Braut stehen.

Er hat eine wichtige Aufgabe, naemlich die Braut zu entfuehren und zu sich nach Hause zu bringen.  Deshalb kommt er nicht allein, sondern mit ein paar Freunden und Verwandten.

Im Haus warten die Braut und ihre Freundinnen, Cousinen und .  Die Braut wartet in ihrem Zimmer, und ihre Assistenten stehen hinter der Haustuer.  Dann klopfen die Maenner an.

Drinnen sind nur Frauen, und nur sie koennen die Tuer aufmachen.  Wenn die Maenner die Tuer oeffnen moechten, muessen sie tun, was die Frauen ihnen sagen.  Sie muessen auf peinliche Fragen antworten oder auch Raetsel loesen, die die Frauen stellen.  Meistens wird man auf beiden Seiten schnell unvernuenftig.  Die Leute kommen auf die verruecktesten Ideen.  Manchmal muessen die Maenner etwas Schwieriges tun oder etwas Unappetitliches essen.  Kein Wunder, dass es heute in den Nachrichten hiess, dass ein Mann ins Krankenhaus gebracht wurde, weil er unverduennte Saeure getrunken hatte.  Das war einer von den Assistenten eines Braeutigams.

Zum Schluss haben normalerweise beide Seiten ihren Spass gehabt, und die Frauen kriegen von dem Braeutigam ein grosses 'Lai See' (Das ist Ein roter Umschlag, in dem ein bestimmter Geldbetrag ist).


Beitrag 282
Datum: 17 Nov 1998
Von: klausegg@humanas.ufrp.br (PAULO JAIR KOCH)
Betreff: Wahlkampf

Der Walkampf ist auf der ganse Weld sehr aenlich. In Brasilien konnte es nicht anders sein. Die Kandidaten versprechen vor die Wahl immer viel, Z.B. der Kampf gegen die Arbeitlosischkeit, Gesundheid, Zinsen und Renten. Aber wenn Sie gewaehld werden vergessen Sie ihre Program. Die brasilianische Buerger haben nichts dagegen.
In Brasilien ist der Wahlkampf sehr personalifiziert, waehrend ihre Fehrnsiehenprogram machen sprechen Sie immer schlecht oder suchen etwas schlechtes, um andere Kandidaten zu desmoralisieren.
In Brasilien sind die Wahlvernstaltung immer mit brasilianische Countrysaenger, aber die vorschlagen der Kandidaten werden dort nicht discutiert.
In Brasilien hat es am 3 Ocktober Wahl zum Praesidenten und zum Parlament gegeben. Ab 16 Jahre kann jeder Buerger waehlen und ab 18 Jahre muss jeder Buerger waehlen (Wahlpflicht).
Die zwei staerksten Kandidaten zum Praesident waren Fernando H. Cardoso (PSDB), der wieder gewaehld werden wollte. Der andere war Luis  I. Lula da Silva (PT), der schon zum driten mal sich kandidatiert hat.FHC hat im Wahlkampf ueber die weidere Reform gesprochen, Z.B. Privatisierung.Lula hat dagegen gesprochen.
Vileicht weil die Medien mehr auf die seid der Regierung gewesen war, hat Lula kein chance gehabt, deshalb hat FHC gewonnen. Jetzt regiert er Brasilien wieder 4 Jahren.


Beitrag 283
Datum: 17 Nov 1998
Von: silkekister@hotmail.com
Betreff: Philipp F./Jugendsprache - Korrektur

Im Jugendsprache-Teil im Bericht ueber Phillip definiert Ihr 'Flipper' als einen Gluecksspielautomat, an dem man Geld gewinnen kann. Das ist nicht richtig. Ein Flipper ist ein Spielautomet, der auf dem Boden steht und eine schraege Ebene hat, auf der eine schwere Kugel bewegt werden muss. Man bekommt Punkte, indem man bestimmte Teile auf der schraegen Ebene mit der Kugel trifft. Geld spuckt der Automat leider nicht aus. Junge Leute in Deutschland spielen dieses Spiel auch nicht alleine. Man kann es mit bis zu vier Personen gegeneinander spielen - zu diesem Zweck sammelt ein Computer die Punkte.



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