Mein Tag

Klinik_waesche_gangGanz normaler Klinikalltag

Was ist zu tun?

Was wird dafür gebraucht?

Die tägliche Routine im KrankenhausInken (19) macht eine Ausbildung zur Krankenpflegerin. Zur Zeit hat sie eine Praxis-Phase. Das heißt, sie arbeitet für mehrere Wochen in einer Klinik auf derselben Station. Sie erklärt, wie ihr Tagesablauf dort aussieht und welche Utensilien sie dafür braucht.

klinik_tablettenplanDie Frühschicht muss sich darum kümmern, dass alle Patienten geweckt werden. Während eine examinierte Krankenpflegerin oder ein Krankenpfleger die Tabletten für den Vormittag verteilt, fühlt Inken den Puls, misst den Blutdruck und die Körpertemperatur. Diese sogenannten “Vitalzeichen” trägt sie dann in die Patientenakte ein, die im Schwesternzimmer aufbewahrt wird.

klinik_zucker_compiBei Diabetikern nimmt Inken mit Hilfe eines Messgerätes auch den Blutzuckerwert. Dafür piekst sie den Patienten in den kleinen Finger und entnimmt daraus einen Tropfen Blut, der von einem Messgerät analysiert wird. Je nach dem, wie der Wert ausfällt, muss sie dem Patienten danach Insulin spritzen.

Klinik_waescheKörperpflege ist sehr wichtig – nicht nur für die Hygiene, sondern auch, damit die Patienten sich möglichst frisch und wohl fühlen. Deshalb werden die Patienten gewaschen oder sie waschen sich selbst. Dafür holt Inken Handtücher, Waschlappen und neue Patientenhemden aus einem Wäschewagen, der im Flur steht.

klinik_stuhlDer Gang zur Toilette ist für Patienten, die nicht aufstehen können, sehr schwierig. Einige tragen daher eine Schutzhose, andere bekommen von Inken einen sogenannten “Schieber” ins Bett. Etwas beweglichere Patienten nutzen einen speziellen Stuhl mit einer Öffnung im Sitz. Darunter hat er eine auswechselbare Toilettenpfanne, die Inken anschließend ausleert, reinigt und desinfiziert.

klinik_pauseWenn alle 30 Betten belegt sind, so wie heute, kommt Inken erst nach etwa vier Stunden Arbeit dazu, selbst einmal eine Pause zu machen. Der Frühstückstisch im Schwesternzimmer ist reich gedeckt: Jeder bringt etwas mit und so gibt es eine bunte Auswahl an Kaffee, Tee, Joghurt, Brot und Aufschnitt. Auch Schokolade ist dabei. Die hat ein Patient als kleines “Dankeschön” den Krankenpflegern geschenkt.

klinik_medikamenteViele Patienten brauchen nicht nur ein oder zweimal pro Tag ihre Medikamente. Inken schaut deshalb regelmäßig auf einen Plan im Schwesternzimmer, um zu sehen, wem sie wann welche Tabletten bringen und geben muss. Gegen Schmerzen verteilt Inken die Medikamente jeweils nach Bedarf.

klinik_isoPatienten, die eine ansteckende Krankheit haben, oder deren Immunsystem geschwächt ist, müssen isoliert werden. Um sie zu pflegen, muss Inken die Isolationskleidung anziehen, bevor sie das Patientenzimmer betritt: einen blauen Iso-Kittel, einen Mundschutz und Einmal-Handschuhe. Alles wird noch im Zimmer ausgezogen und entsorgt, bevor Inken den Raum wieder verlässt.

klinik_utensilien_allgNach dem Schichtwechsel zieht sich Inken um. Bevor sie ihre Arbeitskleidung in den Wäschesack steckt, leert sie die Taschen ihres Kittels aus. Denn darin trägt sie – wie alle ihre Kolleginnen und Kollegen – immer viele Utensilien mit sich herum: Heute ist es zum Beispiel ein Stift, ein Textmarker, das Telefon, eine Tube mit Salbe, Klebeband und Verbandstreifen …

  • Meine tägliche Routine sieht folgendermaßen aus: …
  • Ich finde, … Meiner Meinung nach …

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