Frau und Familie

frau_delia1Der Papa

ist nur am Wochenende zu Hause.

Eine Mutter mit zwei kleinen Kindern …

Eine Wochenendfamilie

Delia C., 32, ist teilweise berufstätig und hat zwei kleine Kinder: Ella (1) und Sam (4). Ihr Mann Ben ist während der Woche nicht zu Hause, weil er für seine Arbeit viel unterwegs sein muss. Die junge Mutter hat sich an diese Aufteilung gewöhnt, und findet sie sogar ganz gut.

Wie oft ist Ihr Mann zu Hause?
Immer am Wochenende. Ben fährt montags zur Arbeit und kommt freitags wieder.

Wie haben Sie das gemacht, mit den kleinen Kindern ganz allein?
Als Ben seinen neuen Job angefangen hat, wurde Sam gerade geboren und ich bin in Elternzeit zu Hause geblieben. Das ging sehr gut. Sam und ich waren die ganze Zeit allein.

Und am Wochenende…?
Das ist ja immer so eine Umstellung, wenn Papa wieder da ist. Dann müssen wir uns erst wieder aufeinander einstellen, denn wir hatten ja einen komplett unterschiedlichen Alltag. Zum Ausgleich machen wir dann viel gemeinsam. Wir frühstücken zusammen, essen zusammen und verbringen die Zeit miteinander. Es gibt dann auch ein Ritual: Abends bringt Papa Ella ins Bett und ich bringe Sam ins Bett.

frau_delia2Delias Mann Ben ist gelernter Elektroninstallateur. Er arbeitet bei einer Firma, die Signalanlagen herstellt und er baut Bahnübergänge. Dafür muss er unter der Woche immer vor Ort arbeiten und ist in der Zeit nicht zu Hause.

Wer hat Sie unterstützt, als die Kinder Babys waren?
Ich war auf mich allein gestellt. Meine Eltern wohnen weit weg. Aber meine Tante hat mir immer wieder geholfen. Da konnte ich Sam dann immer hinbringen.

Haben Sie dann auch wieder gearbeitet?
Als Sam ein Jahr alt war, habe ich teilweise wieder angefangen zu arbeiten, in einer PR-Agentur. Und da hat ihn auch meine Tante betreut. Manchmal sogar den ganzen Tag über. Das hat super geklappt.

Ab wann hatte Sam denn einen Kindergartenplatz?
Erst mit drei Jahren. Das war so in Ordnung.

Jetzt haben Sie ja noch ein zweites Kind, hat sich da etwas geändert?
Ella hat mit eineinhalb Jahren einen Platz in einer Kinderkrippe bekommen. Jetzt sind beide Kinder in der Tagesstätte und ich hole beide mittags ab. Auch wenn ich arbeite, dann schaue ich, dass ich pünktlich Schluss mache, um die beiden abzuholen. Dann verbringen wir den Nachmittag zusammen, gehen auf den Spielplatz oder in den Garten oder treffen uns mit anderen Familien. Oder Sam ist mit einem Freund verabredet.

Wie kommen Sie mit dieser Situation zurecht? Gibt es etwas, was Sie vermissen?
Das einzige: Ich bin nicht spontan, ich muss mich immer erst um einen Babysitter kümmern. Aber sonst komme ich gut zurecht. Ich bin gern mein eigener Herr und habe mich darauf eingestellt, dass ich alles allein organisiere. Ich erledige alles vormittags, wenn die Kinder versorgt sind. Gehe entspannt einkaufen, zum Arzt, zum Sport, treffe mich mit Freundinnen, tue etwas für mich. 

  • Wenn Papa selten zu Hause ist …
  • In meiner Stadt/ in meinem Land: Bei uns …
  • Ich finde, … Meiner Meinung nach …

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