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Körper
ein Leben lang.
Andrea H. erzählt …
Mein Leben jetzt: eine andere Perspektive
Viele Menschen träumen davon, ihr Aussehen zu optimieren, ihren Körper immer schöner zu machen. Andrea H. hat andere Sorgen. Sie ist nach einem Autounfall gelähmt. Als Beauftragte für Menschen mit Behinderung in einer Stadtverwaltung kennt sie die Probleme dieser Personengruppe im Alltag aus eigener Erfahrung. Denn seit ihrem 30.Lebensjahr ist sie selbst auf den Rollstuhl angewiesen.
Die Mutter von zwei erwachsenen Söhnen berichtet davon, wie es für sie ist, täglich daran erinnert zu werden, mit einer körperlichen Einschränkung zu leben.
Seit wann sind Sie Rollstuhlfahrerin?
Seit 25 Jahren. Da war ich 30 Jahre alt, Mutter von zwei kleinen Kindern. Ich hatte einen Autounfall und bin seitdem von den Beinen ab querschnittsgelähmt. Bis zu dem Zeitpunkt hatte kein Augenmerk auf Menschen mit Behinderung.
Andrea H. hatte von Anfang an ein Auto, das sie mit den Händen steuern kann. „Ein Rollifahrer mit Auto ist mobil und hat es in vielem leichter,“ sagt sie. An vielen Stellen in der Stadt sind mit dem Rollstuhlzeichen Parkplätze für Behinderte reserviert. Wer hier unberechtigt parkt, bekommt einen Strafzettel.
Wie haben Sie es geschafft, wieder mobil zu werden und am Leben teilzunehmen?
Das hat gedauert. Mindestens drei Jahre. Wir haben im dritten Stock gewohnt. Wenn ich mal raus wollte oder musste, dann hat mein Mann mich die Treppen hoch und runter getragen, denn es gab keinen Aufzug.
Was hat Ihnen in dieser Zeit geholfen?
Schwer zu sagen: Das muss ja gehen, wenn man Kinder hat. Ich war einfach auch gezwungen, wieder zu funktionieren. Der Alltag musste weiter bewältigt werden.
Was ist Ihnen besonders schwer gefallen?
Alles. Immer eine besondere Person zu sein. Wenn die Freunde Fahrrad fahren oder Tennis spielen – das hab ich ja auch alles gemacht –, da kann man nicht mehr mit dabei sein. Aber trotz allem kann ich zufrieden sein: Ich habe eine Familie, ich habe einen großen Freundeskreis, ich habe ein Auto und ich habe einen Beruf.
Wenn ich einen Termin habe, und es gibt dort keine Behinderten-Toilette: Dann weiß ich zum Beispiel sofort, dass ich dann besser nichts trinken sollte. Auch im Theater oder Konzert bin ich nicht mehr oft, denn die Plätze für Rollis sind immer hinten oder an der Seite, wo man nicht so gut sieht.
Wie ist es für Sie, sich hier in Deutschland im Rolli zu bewegen?
Ich finde mich zurecht, denn ich weiß ja, was wo geht und was nicht. Man hat ganz viele Erschwernisse. Ich muss zum Beispiel immer den Aufzug nehmen – und wenn der kaputt ist, komme ich nicht weiter. Ich muss alles vorher planen, kann nicht einfach spontan etwas unternehmen. Man hat sehr viel mehr Mühe, etwas zu organisieren. Alles ist umständlicher. Und ich brauche für jeden Weg und für fast alles, was ich mache, mehr Zeit.
So eine Rampe ist eine gute Möglichkeit, um Treppen zu überwinden. Die schöne, große Eingangstür mit automatischem Öffner – das ist gut. Und ein Weg, den jeder benutzen kann, egal ob mit oder ohne Rolli oder Kinderwagen – das ist auch gut. Oder auch die ausfahrbare Rampe am Bus oder der Straßenbahn. Natürlich sollen die Lösungen gut aussehen, aber die Funktionalität geht immer vor.
Was muss man tun, um das zu verbessern?
Eines vorweg: Es liegt nicht immer am Geld, sondern daran, ob jemand bereit ist, sich auf die Suche nach Lösungen zu machen. Das finde ich am wichtigsten: Dass sich die Planer, Politiker und andere Verantwortliche – an welcher Stelle auch immer – darauf einlassen zu verstehen, was es braucht, um Menschen mit Behinderung ein selbständiges Leben im Alltag zu ermöglichen.
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