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Info zum Krippenbrauch
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Die Krippe ist eigentlich ein Futtertrog. Aus ihr können Tiere im Stall ihr Futter holen. In Erinnerung an die Geburt Jesu, wie sie in der Weihnachtsgeschichte erzählt wird, werden solche Krippenszenen nachgestellt. Man blickt in einen Stall, hinten einige Tiere, und im Vordergrund die Krippe. In ihr liegt, in Stroh gebettet, das neugeborene Kind. Seitlich an der Krippe stehen die Eltern, Maria und Josef. Vorn knien die Hirtenfiguren (bzw. die heiligen drei Könige Kaspar, Melchior und Balthasar), um dem Messias ihre Verehrung zu erweisen.
Nachbildungen dieser Krippenszene - teils einfach gefertigt, teils mit künstlerisch wertvollen Figuren - werden seit dem 15. Jahrhundert an Weihnachten in Kirchen aufgestellt. Auch heute ist es in manchen Regionen noch Brauch, die meist aufwendiger, mit zusätzlichen Landschaftsszenen gestalteten Krippen in den Kirchen zu besuchen. Dafür ist die Zeit zwischen Weihnachten (24./25. Dezember) und dem Dreikönigstag (6. Januar) vorgesehen. Erst nach 1600 wurde es üblich, Krippen auch in Privathäusern - unter dem Weihnachtsbaum - aufzustellen. |
Wie bei uns Weihnachten gefeiert wird
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© Wolfgang Hieber 1998-2009