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Tradition
- schon in griechisch-römischer Zeit wurden kleine Bäume und Zweige zum Schutz gegen Krankheiten und böse Geister aufgestellt
- der Brauch ist in Europa seit dem 13.Jahrhundert belegt
- er verkündet den Stolz und die Unabhängigkeit freier Gemeinden (seit 18.Jh.)
- im 30-jährigen Krieg stellten Soldaten am 1.Mai Ehrenbäume für Offiziere, Fürsten und hohe Gemeindevertreter auf
- verwandt sind der Brauch des Weihnachtsbaums oder des Richtfest-Baums beim Neubau eines Hauses
- nach dem 1.Weltkrieg wird der Maibaum zur Modeerscheinung
- in den 30-er Jahren wurde der Brauch für die Propaganda der Nationalsozialisten genutzt (erwachende Natur)
- in Tirol nach 1.Weltkrieg ganz abgeschafft (Nazi-Herrschaft!), erst wieder in 60-er und 70-er Jahren durch die Fremdenverkehrsverbände wiederbelebt
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Ein 35 Meter langer Maibaum
wird zum Aufstellungsort gebracht. Es geht nur schrittweise voran. Der schwere Baumstamm darf nur mit Muskelkraft transportiert werden. |
Foto: Wolfgang Hieber
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Symbolik
- die neu erwachte Natur, Baum und Zweige sollen vor dem Bösen schützen
- der Maibaum vor den Ställen soll die Kühe milchreich machen
- junge Männer stellen ihrer Liebsten einen Maibaum vor das Fenster
- symbolisiert Fruchtbarkeit (Sexualsymbol)
- der oberste Wipfel bleibt erhalten, er ist Träger der Lebenskraft
- die Rinde wird geschält, "damit sich unter der Rinde nicht die Hexen festsetzen"
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