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Auf der Straße
Hier spielt sich der eigentliche Karneval des närrischen Volkes
ab. Man feiert in den Straßen, sieht sich die großen Umzüge
mit den Festwagen an und treibt sein Unwesen. Viele ziehen in ihrer Clique
von Pinte zu Pinte (d.h. von Lokal zu Lokal) - sonntags nach dem Kinderzug genauso wie montags nach
dem Rosenmontagszug.
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Zu Hause
Viele machen zu Hause Karnevalsfeten, bzw. Faschingsfeste. Da wird
schön dekoriert, mit Luftschlangen, Lampions und Masken. Wer kommt,
muss kostümiert sein. Eingeladen sind Freunde, jung und alt,
es wird getanzt, gefeiert, und alle wollen mal so richtig lustig sein.
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Foto: Wolfgang Hieber
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In Karnevalsvereinen
Man trifft sich in den Vereinen. Eigene Karnevalssitzungen werden veranstaltet,
zu denen die Mitglieder der Karnevalsvereine geladen sind. Der Kabarettist
Jürgen Becker meinte ein bisschen boshaft, der Vereinskarneval
sei der Karneval der "Aschjesichter" - mit viel Prunk, Smoking, teueren
Abendkleidern und Sich-zur-Schau-Stellen.
Im Fernsehen
Hier ist für die Alten und für die Konsumenten des TV-Zeitalters
Gelegenheit, einen bequemen und "keimfreien" Karneval vom Wohnzimmersessel
aus zu erleben. Übertragen wird z.B. die Sitzung des AKV (Aachener Karnevalsverein), wenn sie den
"Orden wider den tierischen Ernst" verleiht. Ebenso der Mainzer Karneval mit der Sendung
"Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht".
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