ACHTUNG: Dies ist das Kaleidoskop-Archiv. Besuche doch hier die neue Version!

Kaleidoskop Menü "Tat"-Orte

Zum "Tat"-Ort Menü: Radfahrer
Die Fahrrad-Freaks

Christa U. (München/Schwabing, 52, Bibliothekarin):
"Mein Sohn hat einen Freund, der ist Diplom-Chemiker und arbeitet jetzt in einem Fahrradgeschäft. In Ost-Berlin. Und verkauft da die tollsten Fahrräder. Das läuft hervorragend. Seit diesem Jan Ullrich, der die Tour de France 97 gewonnen hat, ist das natürlich auch ein Boom geworden.
Meine Tochter hat ein Rad für 1.300 Euro, ein Sportrad, mit ganz dünnen Reifen. Aber ihre "Karre" - ihr altes Auto - hat nur 750 Euro gekostet. Zweimal ist sie mit diesem Super-Rad schon ganz böse gestürzt. Wenn irgend so einer vor ihr bremst und sie muß voll bremsen, bei leicht sandigem Boden, dann rutscht man weg. Einmal mußte sie sogar zum Arzt. Deswegen sollten alle, die so schnelle Räder haben, auch einen Sturzhelm tragen. Ich trage keinen Helm, ich fahre langsam. Meine Kinder wollen mir, glaube ich, trotzdem einen Helm  schenken. Für Kinder, finde ich, ist ein Helm ein Muß.

Alles muss stimmen
Fahrradfahren als Hobby. Julian kennt die neuesten Räder, Schaltungen, Helme und sonstiges Zubehör. Im Internet informiert er sich. Sein Hobby kostet Geld. An Geburtstagen oder an Weihnachten stehen deshalb meist Fahrradsachen auf der Wunschliste.
Foto: Wolfgang Hieber

So teure Räder, die läßt natürlich keiner vor der Haustür stehen. Meine Tochter hat ihr Rad immer hochgetragen. In die Wohnung. Die würde nie mehr so ein Rad unten stehen lassen. Das ist sonst im Nu weg. Die Erfahrung hat mein Sohn vor vielen Jahren gemacht. Ein nagelneues Fahrrad: Er hat's nicht richtig angekettet, und zwei Stunden später war es sofort gestohlen."

Mein Bericht: Radfahrer bei uns

  Zurück zum Menü (Radfahrer)

© Wolfgang Hieber 1998-2009