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Zur Person Albert F., Unternehmer
Ladungsaufkommen

Anruf bei Kunden

"Bei meinem Kundenkreis rufe ich von Zeit zu Zeit an. Man hat so seine Erfahrung, wann und wen. Man muß immer präsent sein. Für das Ladungsaufkommen haben wir meist feste Auftraggeber. Aber auf der Rückfahrt ist das Fahrzeug manchmal leer, und da sucht man Rückladung. Also muß ich bei einer anderen Spedition anfragen oder das über Frachtvermittlungsbüros organisieren. Oft ist aber die Rückladung auch vorgeplant, um die Leerkilometer zu minimieren. Auf alle Fälle ist es besser, wenn die zurückkommenden Fahrzeuge auch mit Ladung urückkommen. Bis Mittag ist zu 80 Prozent alles gelaufen. Was zu diesem Zeitpunkt noch leer ist, bleibt es meist. Abends kommen dann die Fernverkehrszüge zurück, für die Nahverkehrszüge sucht man Aufkommen in der näheren Umgebung".

Gut disponieren
"Es muß auch genau überlegt werden, wie man die Touren in die verschiedenen Richtungen am günstigsten zusammenstellt. Etwa aus mehreren Teilladungen. Gut disponieren heißt ja: Kosten sparen. Und für jede einzelne Ladung müssen Frachtpapiere erstellt werden, mit ganz genauen Angaben über die Lieferung. Von der Kundenfirma bekommen wir nur den Lieferschein. Außerdem müssen wir sehen, ob die Gefahrgutverordnung zutrifft, ob Schutzmaßnahmen erforderlich sind, ob dem LKW ein Schutzkoffer mit Handschuhen, Gasmaske, Schutzanzug, Feuerlöscher etc. beizugeben ist, ob das Fahrzeug von außen gekennzeichnet werden muß - wenn das Frachtgut ätzend, feuergefährlich, giftig etc. ist."

Meine Reaktion/ Bisherige Reaktionen

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© Wolfgang Hieber 1998-2009