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Zur Person  Lea F., Abiturientin
Mathematik-Abitur

Wie ist das Mathematik-Abitur bei dir gelaufen?
"Schlecht. Da gab's bei allen Abiturienten Ärger: Es war viel zu schwer und außerdem nicht konform mit dem Lehrplan. Ich war auf Mathe, mein zweites schriftliches Abiturfach, am schlechtesten vorbereitet. Für Französisch, mein drittes, habe ich mehr gemacht. Bei Mathe wäre ich super zufrieden mit einem Dreier gewesen. Aber so - das war schon überraschend."

Und die Aufgaben?
"Man kriegt immer drei Teile. Der A-Teil ist der analytische Teil. Analytische Geometrie und einmal Analysis. Das eine ist Kurvendiskussion und das andere mit Vektoren. Die Teile A, B und C hängen ziemlich zusammen. Nur der D-Teil ist separat, da kann man extra nochmals einsteigen, wenn man sich bei dem anderen Teil verheddert hat. Und diesen D-Teil gab es diesmal nicht. Insgesamt gibt es 60 Punkte, für analytische Geometrie 30 und für Analysis 30. Wir haben das Mathe-Abitur in der Aula geschrieben, da waren wir fast 40 oder 50 Leute."

Die Aufsicht wird da einiges zu tun haben ... ?
"Drei Lehrer machen Aufsicht. Da ist es so: Sobald jemand seine Arbeit abgegeben hat, darf niemand mehr aufs Klo raus. Denn da kann man schon Tipps und Hilfen geben. Das ist klar."

Welche Arbeitsmittel dürft ihr im Mathematik-Abitur verwenden?
"Benutzen darf man den Taschenrechner, man hat auch eine Formelsammlung. Aber die muß man vor dem Abi abgeben, und die wird dann halt von den Fachlehrern durchgeguckt, ob da irgendwas drinsteht. Das alles liegt dann auf dem Platz, wenn man reinkommt. Oder Geo-Dreieck, Zirkel. Das Mathe-Abi hat bei mir gedauert von halb neun bis Viertel nach zwölf."

Meine Schulabschluss-Prüfung

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© Wolfgang Hieber 1998-2009