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Zur Person  Lea F., Abiturientin
Deutsch-Abitur

Also ihr bekommt um 8 Uhr die Aufgabenblätter ausgeteilt ...
"Ja, und da fängt man erst mal an, sich alles durchzulesen, bis man sich entschieden hat, was man jetzt für ein Thema nimmt. Wir hatten in Deutsch fünf Themen zur Auswahl. Gut eine Stunde dauert das. Überlegen, sich Stichpunkte machen. Die nächsten eineinhalb Stunden würde ich sagen, vergehen für das Konzept und die Gliederung. Ich habe mir überlegt: Einleitung - Schluß - Struktur - Aufbau. Und dann fängt man mal so an mit der Reinschrift. Ich habe mich für eines von den beiden "Sternchen-Themen" entschieden."

Eine Klorolle als Geschenk für den Deutschlehrer bei der Abiturfeier. Oft hat er Formblätter 00 verteilt. Auf dieses 00 spielt die Klorolle an. Die Klorolle

Du konntest dich auf das Deutsch-Abitur konkret vorbereiten?
"Auf jeden Fall. Es gibt sog. "Sternchen-Themen". Das sind Themen, die wir im Unterricht behandelt haben. Einmal Heinrich von Kleist "Der zerbrochene Krug", und das andere war Max Frisch "Stiller". Also ich habe meine ganzen Bücher nochmal gelesen und dazu eben unseren Aufschrieb. Mehr kannst du in Deutsch eh nicht machen. Überraschend war da nicht viel. Das ist auch ganz gut bei Deutsch als Fach für den ersten Abiturtag. Da ist dann die erste Nervosität weg."

Gibt es Zeitnot?
"Also mir hat es genau gelangt. Ich war wirklich genau um Viertel nach eins fertig und habe abgegeben."

Wieviele Seiten hast du geschrieben?
"Ich habe zu meinem Thema, Kleist "Der zerbrochene Krug", 17 Seiten geschrieben. Ich schreibe grundsätzlich ziemlich viel. Es gibt auch andere, die - sagen wir mal - nur 5 oder 6 Seiten schreiben. Die Tendenz geht eher in Richtung viel schreiben."

Meine Schulabschluss-Prüfung

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© Wolfgang Hieber 1998-2009