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Franz B. |
Ich muss sagen: keinem von unseren Vorfahren ist's so gut gegangen wie uns jetzt. Bei uns gibt's heute fünfmal in der Woche Fleisch, Wurst jeden Tag, Bier. Früher waren sie froh, wenn am Sonntag mal ein Pfund Fleisch für alle auf dem Tisch war. Wir haben Auto und Traktor und Maschinen, früher gab's das alles nicht. Man war einfach genügsamer, es blieb ja auch nichts anderes übrig. Von meinem Ururgroßvater weiß ich, daß er zur Musterung zu Fuß nach München gegangen ist, 130 km, 3 Tage hin und 3 Tage zurück. Das kann man sich heute doch gar nicht mehr vorstellen! Und meine Kinder haben auch, im Vergleich zu früher, alle einen ordentlichen Beruf lernen können. Der eine Sohn hat Schreiner gelernt, er übernimmt jetzt den Hof, die Tochter Bürokaufmann, und die zweite Tochter hat Köchin gelernt. Es ist immer gut, wenn sie so was haben, etwas Ordentliches." |
Mein Bericht: Leben auf dem Land
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© Wolfgang Hieber 1998-2009