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Peter S. |
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"Der Pachtvertrag für das Lebensmittelgeschäft lief 10 Jahre. Weil die Eigentümer den Vertrag nicht verlängern wollten, mußten wir uns nach etwas Neuem umschauen. Zuerst also ging es mal in unsere Heimat zurück. Wir hatten zu dem Zeitpunkt keine Arbeit und wohnten im Haus der Schwiegereltern. Meine Frau hat dann das Haus überschrieben bekommen. Also war das jetzt unser Zuhause. Umgezogen sind wir insgesamt fast ein Jahr lang: jedes Mal, wenn wir heimgefahren sind, haben wir schon Sachen mitgenommen im Anhänger. Mit der Arbeitssuche wollten wird erst mal abwarten.Wir haben uns überlegt, ob wir nicht in München ein Geschäft suchen sollten, München hätte uns immer interessiert."
"Drei Tage haben sie nichts hören lassen, hab dann nochmals nachgefragt. Ja, der Chef ist nicht da. Die übliche Ausrede, dachte ich. Es hat dann aber doch geklappt, und ich sollte zum Vorstellen kommen. Die Seniorchefin, der Junior-Chef und die Betriebsleitung waren bei dem Gespräch dabei. Sie wollten erst wissen, was ich so gemacht habe. Wie sie gehört haben, daß ich zusammen mit meiner Frau 10 Jahre ein Geschäft geführt habe, da dachten sie wohl, "der kennt sich schon aus". Einen Tag später wollten sie mir Bescheid geben. Ja, ich könne anfangen, sagten sie, einen Tag mitfahren und sehen, was so alles zu machen ist. Die Arbeit war für mich genau das Richtige: mit dem Wagen das Brot ausfahren, wieder unter Leuten sein, da wird viel erzählt, wie's halt so ist. Später hab ich erfahren, daß die Seniorchefin vor ihrer Heirat den gleichen Namen hatte wie ich. Ja, sagte sie, das habe auch den Auschlag gegeben, daß sie mich genommen haben." |
Meine Reaktion/ Bisherige Reaktionen
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© Wolfgang Hieber 1998-2009