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Geburt der Tochter
"Nach der Geburt meiner Tochter hatte ich 8 Wochen Mutterschaftsurlaub
und ging anschließend gleich wieder zur Arbeit. Aber nur noch halbtags,
also 4 Stunden. Mein Leben zu Hause war neu und aufregend: dieses Abenteuer
"Mensch", dieses kleine Menschlein. Von Langeweile keine Spur. Miterleben,
wie so ein Winzling heranwächst."
Hausbau
"Und noch was Neues beschäftigte uns in dieser Zeit: der Hausbau.
Planen, wie das Haus aussehen soll, über die Inneneinrichtung nachdenken
- das hat wirklich Spaß gemacht. Da konnte ich viele eigene Ideen
verwirklichen. Drei Jahre später sind wir in das neue Haus eingezogen.
Inzwischen war auch mein Sohn geboren. Zwei Kinder, das Haus fertig.
Gut. Wie ich's haben wollte."
Endstation?
"Trotzdem hatte ich so irgendwie das Gefühl von
Endstation. Was sollte jetzt noch kommen? Wo waren neue Perspektiven? Langsam
ging's mit unserer Beziehung bergab. Mein Mann fand das alles gut und schön:
zwei Kinder, das Haus. Er konnte sich zurücklehnen. Er freute sich,
schon so viel erreicht zu haben. Bei mir aber sträubte sich was, ich
konnte und wollte mich nicht zurücklehnen. So habe ich mich gefühlsmäßig
immer mehr ausgeklinkt, wir haben immer weniger miteinander gesprochen,
es war mehr wie ein lebloses Funktionieren, wie etwas Mechanisches. Ich
wollte raus. Dann kam die Trennung." |