Arbeit und Beruf

brieftraegerDie Post ist da!

Ein Briefträger …

… bei jedem Wetter an der frischen Luft
Foto: flickr, doommeer

Ein Arbeitsplatz mit viel Bewegung

Matthias Schaumkessel ist Briefträger, manche sagen auch Postbote. Seit mehr als 40 Jahren schwingt er sich jeden Morgen aufs Fahrrad und verteilt die Post: Briefe, Zeitschriften, Prospekte. Jeder in der Nachbarschaft kennt Herrn Schaumkessel und er freut sich immer über ein kleines Schwätzchen. Dabei haben wir ihn mal gefragt, was er an seinem Beruf mag und was nicht …

Seit wann sind Sie Briefträger?
Seit 41 Jahren. Bald gehe ich in Rente. Dann wird mir die tägliche Bewegung fehlen, das weiß ich jetzt schon.

Wie wird man Briefträger?
Man macht eine Ausbildung zum Briefträger, das heißt heute ja Postzusteller. Die Ausbildung dauert drei Jahre.

Um welche Uhrzeit stehen Sie auf?
Frühmorgens, spätestens um fünf Uhr steh´ich auf.

Wann beginnen Sie morgens und wann haben Sie Feierabend?
Laut Dienstplan ist mein Arbeitsbeginn um 06.00 Uhr und ich bin fertig zwischen 14.50 und 15.15 Uhr.

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Was machen Sie morgens als erstes?
Ich geh von zu Hause zu Fuß zum Depot, wo mein Dienstfahrrad steht und da ist auch schon die erste Fuhre mit Post für mich hinterlegt. Wir fahren meist so zu dritt oder viert los und dann trennen sich unsere Wege. Einer biegt da ab, ein anderer da. Und ich fahre immer dieselbe Strecke. Die ändert sich nur selten.

Machen Sie auch mal Pause?
Natürlich! So um 10.00 Uhr ist meine Pause. Seit kurzem habe ich eine Tour, wo ich zur Pause nach Hause fahren kann und mit meiner Frau Kaffee trinken. Den hat sie schon fertig, ich muss ja dann nach 30 Minuten wieder los. Dann hole ich den nächsten Packen mit Briefen ab. Da gibt es so graue Kästen am Straßenrand, und darin liegt dann der Stapel bereit. Das hat ein Kollege morgens schon so verteilt. So müssen wir nicht immer zurück zum Depot.

Wie viele Kilometer fahren Sie pro Tag?
Zwischen 8 und 10 km, wenn es eine große Tour ist oder ich für einen Kollegen einspringen muss.

Was machen Sie gegen bissige Hunde?
Da hat jeder Postbote ein Hundeabwehrspray dabei.

Was gefällt Ihnen an Ihrem Beruf, was nicht so sehr?
Es macht Spaß, mit den Leuten in Kontakt zu treten, man ist an der frischen Luft und immer sportlich aktiv, man kennt sich. Ich freue mich jeden Tag – sogar, wenn es regnet. Das macht mir nämlich nichts aus.

Was macht Ihnen weniger Spaß?
Dass immer wir Postzusteller immer schwerer zu tragen haben, wegen der vielen Werbeprospekte und Kataloge. Das wird immer mehr. Manchmal schleppe ich da bis zu 40 Kilo auf dem Rad mit mir rum. Das ist sehr anstrengend! Und je älter ich werde, desto anstrengender wird es …

Im Durchschnitt verdient ein Postzusteller € 2.000,- brutto pro Monat.

  • In meinem Land bringt die Post …

Ein Beitrag

  1. Erstellt am 7. Februar 2018 um 23:24 | Permanent-Link

    ich bin ein Flüchtlinge und gefällt mir dieser Beruf sehr aber ich weiß nicht ich kann arbeiten in diese Beruf oder nicht ich möchte Arbeiten im diesem Beruf weil ich glaube Mann Brauche nicht viel sprechen ich will nicht viel sprechen weil ich kann nicht noch so gut sprechen

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